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Genua: Proteste gegen G8 -
ein Teilnehmer von Polizei ermordet
In Deutschland und anderen Ländern laufen
Solidaritätsaktionen
Global Action Days gegen die Politik der G8
aktuelle +++breaking news +++ (engl.)
UPDATE: weitere Tote sind bisher nicht bestaetigt. Ein 23jaehriger
italienischer Demonstrant wurde aus einem Carabinieri-Wagen (paramilitaerische
Polzei) mit einem Kopfschuss erschossen. Es hiess er habe einen
Feuerloescher auf den Wagen werfen wollen. Er wurde anschliessend von den
Carabinieri ueberfahren, die zwei Schuesse auf seinen Kopf gefeuert hatten.
Weiterhin wurde eine Frau schwer verletzt.
hier das aktuelle
UPDATE bzgl. der Schuesse
Hunderttausende Menschen gehen heute und morgen in Genua und aller Welt
gegen die neoliberale Neuordnung der Welt und Kapitalismus auf die Strasse.
Freitag und Samstag werden
Globale Aktionstage sein, an denen in aller Welt Menschen auf die
Strasse gehen. Bereits gestern fand eine MigrantInnendemo mit mehr als 50
000 Menschen in Genua statt. Ausserdem wird ein grosser Gegengipfel
veranstaltet. Anlass ist ein Treffen der G8, das eigentlich rein
repräsentativen Charakter hat.

Die verschiedensten Gruppen und Bündnisse (who
is who in Genua) haben die Proteste vorbereitet. Darunter das GSF -
Genua Social Forum - ein Netzwerk dem über 700 Gruppen, Kollektiven und
Organisationen - angefangen von Ya Basta und anarchistischen Gruppen bis hin
zu Gewerkschaften und kirchlichen Gruppen. Andere Netzwerke und Bündnisse
planen ebenfalls vielfältige Aktionen. Seit Wochen gibt es Aktions- und
Trainingscamps, Karawanen und Aktionen der verschiedensten Art. Ziel ist vor
allem Alternativen zum Bestehenden aufzuzeigen.
Der Text enthält Hintergrundinfos, Hinweise, sehr viele Links und mehr.
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We will broadcast from the Genova Social Forum and from the streets. Listen
to:
Radio-Webstream - Live-Radio aus Genua mit aktuellen News und Interviews
in mehreren Sprachen.
IMC-Videokanal
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Videos aus Genua von KanalB hier
Eindruecke ueber die Lage in
Genoa Die Regierungen in Europa kennen nur eine Antwort auf die
Mobilisierung: Lüge und Gewalt. Seit Wochen wird versucht, die Situation zu
eskalieren. Nach aussen für die PR wird ein "Dialog" inszeniert. In
Wirklichkeit werden sämtliche Grundrechte ausgehebelt, Razzien und
Repression in stetig steigendem Ausmass intensiviert. Die Sprache die Stahl-
und Betonbarrieren, Panzer, martialisch auftretende Polizei und Soldaten
sprechen ist überdeutlich. Die Strategen und die Medien (bis auf sehr wenige
Ausnahmen:
hier und
hier) führen einen
Informationskrieg. Jedes Mittel scheint recht zu sein. Kritische
JournalistInnen wurden ausgewiesen oder verhaftet und misshandelt - Tage vor
den Demonstrationen. Die ersten Aktionen blieben trotzdem friedlich- trotz
ständiger Razzien und Provokationen
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