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Stroebele mit Delegation in
Genua Stroebele und eine Delegation haben gestern die Schwerverletzten des Diaz Ueberfalls im Krankenhaus und in Gefaengnissen besucht.Dabei wurde festgestellt, dass die Darstellung der von der Polizei Misshandelten und Gefolterten die Wahrheit ist . Vorabbericht einer Delegation mit Christian Stroebele(MdB) in Genua Wir werden morgen ausfuehrlicher ueber die Delegation schreiben. Auf jeden Fall konnten wir nach langer Wartezeit mehrere der im Krankenhaus Inhaftierten (sie waren staendig unter Polizeibewachung) sehen. Gluecklicherweise wurden sie heute zumindest freigelassen, d.h. in die gewoehnliche Abteilung verlegt. Eine Delegation mit
Christian Stroebele und der Generalkonsulin aus Mailand im Auftrag des
Auswaertigen Amtes besuchte inhaftierte Verletzte in den Krankenhaeusern von
San Martino und Galliera in Genua. Auch die Abgeordneten Mascia von
Rifondazione Comunista und MdB Amelie Buntenbach von den Gruenen besuchten
Gefangene. Christian Stroebele berichtete dass alle Verletzten uebereinstimmend von dem brutalen Ueberfall auf die Schule Diaz berichteten obwohl sie sich aufgrund der bisherigen Kontaktsperre nicht absprechen konnten und keine Nachrichten von draussen erhalten hatten. Er sagte dass diese Geschehnisse zu politischen Konsequenzen fuehren mussten, und will dies europaweit mit ParlamentarierInnen koordinieren. Als die Delegation im Krankenhaus San Martino ankam, waren gerade Verhoere durch den Richter im Gange. Nebst den PolizistInnen waren PflichtverteidigerInnen und Zivilbeamte anwesend. Die Verhoere begannen um 9 Uhr und dauerten etwa eine drei Viertel Stunde/Stunde pro Person. Bei einer Frau mit Lungenriss musste das Verhoer abgebrochen werden, weil sie Spritzen gegen Schmerzen erhalten musste. Mit Glueck konnten wir auch einen Medienaktivisten aus Grossbritannien sehen, dem mehrere Rippen gebrochen wurden und eine Rippe in die Lunge ragte. Er war direkt vor dem Schuleingang mehrmals brutal geschlagen worden, selbst als er schon am Boden lag wurde er von den Polizisten hochgezerrt und weiter geschlagen. Als wir ihn sahen hat er sich riesig gefreut, erinnerte sich einwandfrei sofort an unsere Namen und zeigte auch sonst einen klaren Kopf in dem er gleich besorgt fragte: "Ist mein Laptop in Sicherheit?". Eine Krankenpflegerin berichtete uns, dass er nicht mit einer Ambulanz ins Krankenhaus gebracht wurde sondern von einem Militaerwagen. Er war kreidebleich und sie dachte er sei tot. Die Polizisten behaupteten dass er ein Junkie sei und deswegen so aussehe. Alle KrankenpflegerInnen waren sehr hilfsbereit und wollten uns auch vom schrecklichen Zustand der Verletzten (die meisten mit Kopfverletzungen) erzaehlen, an dem erkennbar war dass sie alle brutalst geschlagen und getreten wurden. Aber die KrankenpflegerInnen waren aufgrund der staendigen Polizeiueberwachung noch etwas verunsichert. Die KrankenpflegerIn sagte sie haette dies im heutigen Italien nicht fuer moeglich gehalten. Sie berichtete ausserdem dass am Freitag ein schwarz gekleideter Mann mit roten Halstuch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Polizei habe gleich gesagt das sei ein Kollege und zerrten ihn in einen anderen Raum. Die Verletzten die wir sehen konnten waren den Umstaenden entsprechend sehr klar denkend und trotz den erlittenen Schlaegen und Tritten und den traumatischen Geschehnissen relativ guter Dinge. Eine Frau hatte mehrere Naehte im Kopf und Blut im Ohr, so dass sie nicht richtig hoeren konnte. Nicht gesehen haben wir einen Schwerverletzten, der sich immer noch auf der Intensivstation befindet. Mehrere
MedienvertreterInnen waren vor Ort und auch der Generalkonsul
Grossbritanniens. Er sagte dass er den verletzten Briten bereits am Sonntag
besuchen durfte und berichtete: "It was shaky" (erschuetternd). Die Delegation wird
heute weitere Gefaengnisse rund um Genua besuchen, u.a. Vercelli und Marassi
und und die ParlamentarierInnen werden mit dem Polizeipraesidenten sprechen.
Wir werden morgen ausfuehrlicher ueber die Delegation schreiben. Auf jeden Fall konnten wir nach langer Wartezeit mehrere der im Krankenhaus Inhaftierten (sie waren staendig unter Polizeibewachung) sehen. Gluecklicherweise wurden sie heute zumindest freigelassen, d.h. in die gewoehnliche Abteilung verlegt. Eine Delegation mit
Christian Stroebele und der Generalkonsulin aus Mailand im Auftrag des
Auswaertigen Amtes besuchte inhaftierte Verletzte in den Krankenhaeusern von
San Martino und Galliera in Genua. Auch die Abgeordneten Mascia von
Rifondazione Comunista und MdB Amelie Buntenbach von den Gruenen besuchten
Gefangene. Christian Stroebele berichtete dass alle Verletzten uebereinstimmend von dem brutalen Ueberfall auf die Schule Diaz berichteten obwohl sie sich aufgrund der bisherigen Kontaktsperre nicht absprechen konnten und keine Nachrichten von draussen erhalten hatten. Er sagte dass diese Geschehnisse zu politischen Konsequenzen fuehren mussten, und will dies europaweit mit ParlamentarierInnen koordinieren. Als die Delegation im Krankenhaus San Martino ankam, waren gerade Verhoere durch den Richter im Gange. Nebst den PolizistInnen waren PflichtverteidigerInnen und Zivilbeamte anwesend. Die Verhoere begannen um 9 Uhr und dauerten etwa eine drei Viertel Stunde/Stunde pro Person. Bei einer Frau mit Lungenriss musste das Verhoer abgebrochen werden, weil sie Spritzen gegen Schmerzen erhalten musste. Mit Glueck konnten wir auch einen Medienaktivisten aus Grossbritannien sehen, dem mehrere Rippen gebrochen wurden und eine Rippe in die Lunge ragte. Er war direkt vor dem Schuleingang mehrmals brutal geschlagen worden, selbst als er schon am Boden lag wurde er von den Polizisten hochgezerrt und weiter geschlagen. Als wir ihn sahen hat er sich riesig gefreut, erinnerte sich einwandfrei sofort an unsere Namen und zeigte auch sonst einen klaren Kopf in dem er gleich besorgt fragte: "Ist mein Laptop in Sicherheit?". Eine Krankenpflegerin berichtete uns, dass er nicht mit einer Ambulanz ins Krankenhaus gebracht wurde sondern von einem Militaerwagen. Er war kreidebleich und sie dachte er sei tot. Die Polizisten behaupteten dass er ein Junkie sei und deswegen so aussehe. Alle KrankenpflegerInnen waren sehr hilfsbereit und wollten uns auch vom schrecklichen Zustand der Verletzten (die meisten mit Kopfverletzungen) erzaehlen, an dem erkennbar war dass sie alle brutalst geschlagen und getreten wurden. Aber die KrankenpflegerInnen waren aufgrund der staendigen Polizeiueberwachung noch etwas verunsichert. Die KrankenpflegerIn sagte sie haette dies im heutigen Italien nicht fuer moeglich gehalten. Sie berichtete ausserdem dass am Freitag ein schwarz gekleideter Mann mit roten Halstuch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Polizei habe gleich gesagt das sei ein Kollege und zerrten ihn in einen anderen Raum. Die Verletzten die wir sehen konnten waren den Umstaenden entsprechend sehr klar denkend und trotz den erlittenen Schlaegen und Tritten und den traumatischen Geschehnissen relativ guter Dinge. Eine Frau hatte mehrere Naehte im Kopf und Blut im Ohr, so dass sie nicht richtig hoeren konnte. Nicht gesehen haben wir einen Schwerverletzten, der sich immer noch auf der Intensivstation befindet. Mehrere
MedienvertreterInnen waren vor Ort und auch der Generalkonsul
Grossbritanniens. Er sagte dass er den verletzten Briten bereits am Sonntag
besuchen durfte und berichtete: "It was shaky" (erschuetternd). Die Delegation wird
heute weitere Gefaengnisse rund um Genua besuchen, u.a. Vercelli und Marassi
und und die ParlamentarierInnen werden mit dem Polizeipraesidenten sprechen.
Wir werden morgen ausfuehrlicher ueber die Delegation schreiben. Auf jeden Fall konnten wir nach langer Wartezeit mehrere der im Krankenhaus Inhaftierten (sie waren staendig unter Polizeibewachung) sehen. Gluecklicherweise wurden sie heute zumindest freigelassen, d.h. in die gewoehnliche Abteilung verlegt. Eine Delegation mit
Christian Stroebele und der Generalkonsulin aus Mailand im Auftrag des
Auswaertigen Amtes besuchte inhaftierte Verletzte in den Krankenhaeusern von
San Martino und Galliera in Genua. Auch die Abgeordneten Mascia von
Rifondazione Comunista und MdB Amelie Buntenbach von den Gruenen besuchten
Gefangene. Christian Stroebele berichtete dass alle Verletzten uebereinstimmend von dem brutalen Ueberfall auf die Schule Diaz berichteten obwohl sie sich aufgrund der bisherigen Kontaktsperre nicht absprechen konnten und keine Nachrichten von draussen erhalten hatten. Er sagte dass diese Geschehnisse zu politischen Konsequenzen fuehren mussten, und will dies europaweit mit ParlamentarierInnen koordinieren. Als die Delegation im Krankenhaus San Martino ankam, waren gerade Verhoere durch den Richter im Gange. Nebst den PolizistInnen waren PflichtverteidigerInnen und Zivilbeamte anwesend. Die Verhoere begannen um 9 Uhr und dauerten etwa eine drei Viertel Stunde/Stunde pro Person. Bei einer Frau mit Lungenriss musste das Verhoer abgebrochen werden, weil sie Spritzen gegen Schmerzen erhalten musste. Mit Glueck konnten wir auch einen Medienaktivisten aus Grossbritannien sehen, dem mehrere Rippen gebrochen wurden und eine Rippe in die Lunge ragte. Er war direkt vor dem Schuleingang mehrmals brutal geschlagen worden, selbst als er schon am Boden lag wurde er von den Polizisten hochgezerrt und weiter geschlagen. Als wir ihn sahen hat er sich riesig gefreut, erinnerte sich einwandfrei sofort an unsere Namen und zeigte auch sonst einen klaren Kopf in dem er gleich besorgt fragte: "Ist mein Laptop in Sicherheit?". Eine Krankenpflegerin berichtete uns, dass er nicht mit einer Ambulanz ins Krankenhaus gebracht wurde sondern von einem Militaerwagen. Er war kreidebleich und sie dachte er sei tot. Die Polizisten behaupteten dass er ein Junkie sei und deswegen so aussehe. Alle KrankenpflegerInnen waren sehr hilfsbereit und wollten uns auch vom schrecklichen Zustand der Verletzten (die meisten mit Kopfverletzungen) erzaehlen, an dem erkennbar war dass sie alle brutalst geschlagen und getreten wurden. Aber die KrankenpflegerInnen waren aufgrund der staendigen Polizeiueberwachung noch etwas verunsichert. Die KrankenpflegerIn sagte sie haette dies im heutigen Italien nicht fuer moeglich gehalten. Sie berichtete ausserdem dass am Freitag ein schwarz gekleideter Mann mit roten Halstuch ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Polizei habe gleich gesagt das sei ein Kollege und zerrten ihn in einen anderen Raum. Die Verletzten die wir sehen konnten waren den Umstaenden entsprechend sehr klar denkend und trotz den erlittenen Schlaegen und Tritten und den traumatischen Geschehnissen relativ guter Dinge. Eine Frau hatte mehrere Naehte im Kopf und Blut im Ohr, so dass sie nicht richtig hoeren konnte. Nicht gesehen haben wir einen Schwerverletzten, der sich immer noch auf der Intensivstation befindet. Mehrere
MedienvertreterInnen waren vor Ort und auch der Generalkonsul
Grossbritanniens. Er sagte dass er den verletzten Briten bereits am Sonntag
besuchen durfte und berichtete: "It was shaky" (erschuetternd).
Die Delegation wird heute weitere
Gefaengnisse rund um Genua besuchen, u.a. Vercelli und Marassi und und die
ParlamentarierInnen werden mit dem Polizeipraesidenten sprechen.
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