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02. September 2002

US-Abgeordnete fordern Bush zum Umdenken auf

Johannesburg - Amerikanische Kongressabgeordnete haben die Umwelt- und Klimaschutzpolitik der US-Regierung angegriffen und Präsident George W. Bush zum Umdenken aufgefordert. Die drei Abgeordneten der Demokratischen Partei appellierten beim Weltgipfel in Johannesburg an die Bush-Regierung, das Kyoto-Protokoll zum internationalen Klimaschutz zu ratifizieren.
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02. September 2002

Saddam Hussein: Ziel der USA ist Kontrolle über Ölvorkommen

Bagdad (Reuters) - Ein Militärschlag der USA gegen Irak hätte nach den Worten von Iraks Staatschef Saddam Hussein das Ziel, die Kontrolle über die Erdölvorkommen im Nahen Osten zu erlangen.
"Amerika glaubt, dass es, wenn es Irak zerstört, das Erdöl im Nahen Osten kontrolliert, das 65 Prozent
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29.August 2002

USA haben misstrauisch gemacht   

...Das Kyoto-Abkommen ist ein Beispiel dafür, noch gravierender aber sind Frustrationen über das Ergebnis der letzten Welthandelskonferenz in Doha. Damals hatte man die Entwicklungsländer mit Marktöffnungsformeln ruhig gestellt, aber nur kurze Zeit später stellte die US-Regierung mit einer "Farm-bill"-Novelle ihren Farmern zusätzliche gewaltige Milliardensummen zur Verfügung, um die Weltmärkte mit in den USA nicht mehr absetzbaren Überschussproduktionen zu überschwemmen. Das macht aber die lokalen Märkte der Entwicklungsländer kaputt und deren Marktchancen im Ausland zunichte...
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28. August 2002

USA bekräftigen Ablehnung neuer multilateraler Ziele und Zeitpläne

Johannesburg. Die USA haben ihre ablehnende Haltung zu Vereinbarungen mulilateraler Ziele und konkreter Zeitpläne beim Weltgipfel in Johannesburg bekräftigt. Mit Blick auf den Text des Aktionsplans sagte US-Verhandlungsleiterin Paula Dobriansky am Donnerstag in Johannesburg: "Worte sind gut, Aktionen sind besser." Die USA wollen anders als die EU, die UN und die Entwicklungsländer einzelne Entwicklungs-Partnerschaften, aber keine neuen multilateralen Verpflichtungen eingehen. Dobriansky widersprach dem Vorwurf, die US-Regierung verweigere sich ihrer globalen Verantwortung.
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27.August 2002

Umweltsünder USA

Bereits auf dem Gipfel in Rio de Janeiro vor zehn Jahren wehrte sich George Bush, der Vater des heutigen US-Präsidenten George W. Bush, gegen verbindliche Regeln, deren fristgerechte Einhaltung überwacht wird und deren Nichteinhaltung bestraft wird. Hermann Ott vom Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie fürchtet, dass der Apfel nicht weit vom Stamm fällt: "Die USA sind in Sachen Umwelt nicht bereit, multilaterale Verpflichtungen einzugehen. Sie versuchen, nur ihre eigenen Interessen durchzusetzen."
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10. August 2002

Entzug der Militärhilfe bei Zusammenarbeit mit dem Internationalen Gerichtshof

Die US-Regierung droht anderen Ländern mit dem Entzug sämtlicher Militärhilfen, wenn sie nicht versprechen, US-Bürger nicht an den neuen Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern. Ausländische Diplomaten sind zwischen dem 5. und 9. August einzeln ins Außenministerium in Washington eingeladen und entsprechend gewarnt worden.
Die US-Regierung will damit so viele Länder wie möglich zu Abkommen zwingen, die eine Auslieferung von US-Bürgern an den Strafgerichtshof ausschließen.
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8. August 2002

USA schlossen bereits zwei bilaterale Abkommen zum Schutz vor Verfolgung von Kriegsverbrechern

Wegen der berechtigten Furcht, US-Kriegsverbrecher könnten vor dem neu eingerichteten Internationalen Gerichtshof angeklagt werden, erreichte Washington im Sicherheitsrat durch Erpressung der anderen Staaten eine Garantie, wonach für ein Jahr solche Anklagen nicht zugelassen sind. Um auch nach Ablauf dieser Frist die traditionelle Politik der CIA - Morde , Überfälle auf souveräne Staaten, gezielte Tötung und Rachemorde an Zivilisten etc. ungestört fortsetzen zu können, strebt Washington bilaterale Abkommen mit allen Staaten an, die eine Auslieferung von US-Kriegsverbrechern an Den Haag verhindern soll.
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05.August 2002

"Tatsache ist, dass wir da reingehen werden"  

Dem US-Senat, dem entscheidenden Gremium für die amerikanische Außenpolitik, scheint es mit einem Angriff auf den Irak ernst zu sein. Führende Senatoren beider Parteien sprachen sich dafür aus, Saddam Hussein militärisch abzulösen.
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03. August 2002

US-Streitkräfte wollen von drei Seiten angreifen  

Das Konzept der USA für einen Krieg gegen den Irak steht angeblich. Ein Dokument soll bereits Details des beabsichtigten Feldzugs enthalten. Um Saddam Hussein zu stürzen, wollen die Amerikaner demnach mit Hunderten Flugzeugen und Zehntausenden Soldaten angreifen.
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02. August 2002

Vorstände wussten schon viel früher Bescheid  

Die Überraschung, mit der die Verantwortlichen von WorldCom auf die Aufdeckung des Finanzskandals reagiert haben, war offensichtlich nur vorgetäuscht. Der Vorstand des ins Trudeln geratenen US-Telefonkonzerns hat Hinweise auf gefälschte Bilanzen zwei Jahre lang ignoriert.
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August 2002

Bush sagt irakischer Opposition Unterstützung zu  

US-Präsident George W. Bush lässt sich von der internationalen Diskussion um seine Irak-Pläne wenig beeindrucken. Vertretern der irakischen Opposition sagte er bei Gesprächen seine Mithilfe beim Sturz Saddam Husseins zu. Auf einen Zeitpunkt wollte er sich indes nicht festlegen.
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29.Juli 2002

Schwedischer Diplomat wirft USA Spionage vor  

Der frühere Chef der Uno-Waffenkontrolleure, Rolf Ekéus, erhebt schwere Anschuldigungen: Die USA sollen die Waffeninspektionen für eigene Spionageaktivitäten missbraucht haben. Amerikanische Medien melden unterdessen, die US-Regierung habe ihre Vorbereitungen für einen Angriff auf den Irak bereits weit vorangetrieben.
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27. Juli 2002

"Wir sind es unseren Kindern schuldig" 

Die Regierungen in Bagdad und Washington steuern offenbar weiter auf einen Krieg zu. Saddam Hussein zeigt in Sachen Waffenkontrolle keinerlei Einlenken, und US-Präsident George W. Bush bekräftigt seinen Willen, am Euphrat einen Regimewechsel herbeiführen zu wollen.
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26. Juli 2002

Zeit des Zweifelns

Die amerikanische Gewissheit über den Sinn des Irak-Krieges verfliegt und Präsident Bush bleibt die Antwort auf viele Fragen schuldig.
Es gehört zu den gerne verbreiteten Weisheiten in Washington, dass ein Angriff der USA auf den Irak und der Sturz Saddam Husseins lediglich eine Frage des Zeitpunkts und der Planung sei. Grundsätzlich aber, so wird mit ernster Mine versichert, ist die Operation Regimewechsel nicht mehr aufzuhalten.
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25. Juli 2002

Auch bilaterale Abkommen sollen US-Kriegsverbrecher schützen.

Zusätzlich zu der vom UN-Sicherheitsrat gewährten Straffreiheit für Kriegsverbrechen bei UN-Aktionen will die USA überhaupt für alle Kriegsverbrechen ihrer Soldaten und Agenten Straffreiheit erreichen, während gleichzeitig Schauprozesse gegen die besiegten Opfer der US-Politik stattfinden sollen.
Als erstes wurden US-Politiker in der BRD vorstellig, da deren Politiker wahrscheinlich durch massive Geldzuwendungen der Rüstungslobby, die jetzt nach und nach bekannt werden, sowohl weitere Kriegsabenteuer unterstützen als auch die dabei begangenen Kriegsverbrechen wieder zu vertuschen bereit sein werden.

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22. Juli 2002

ÖL: Untereinander aufgeteilt

Mit rhetorischem Sauerstoff-Gebläse und nervensägender Berichterstattung an die Kongreß-Ausschüsse versucht nun bereits wochenlang der demokratische Senator Thomas Hennings aus Missouri den Stahlschrank des US-Präsidenten aufzuknacken. Darin liegt wohlverwahrt ein sehr mysteriöses Dokument.
Seit Monaten schon rätselt die amerikanische Öffentlichkeit an seinem Inhalt herum. Verfasser des 900seitigen Berichts ist die "Bundes-Handelskommission" (Federal Trade Commission). Gegenstand ihrer Untersuchungen war die Politik der großen amerikanischen Ölgesellschaften gewesen.
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22. Juli 2002

Wackelt das Web?  

Mit Worldcom erleben die USA nicht nur die größte Firmenpleite ihrer Geschichte, sondern das Internet auch seine Bewährungsprobe: Rund 50 Prozent des weltweiten Web-Traffics, schätzen Experten, laufen über Worldcom-Leitungen.
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16. Juli 2002

Amerikaner wollen Krieg gegen den Irak

69 Prozent der Amerikaner befürworten einer Umfrage zufolge den Plan ihres Präsidenten, Saddam Hussein in einer Militäraktion zu stürzen. Von einem US-Alleingang, wie er derzeit nicht unwahrscheinlich scheint, halten sie jedoch wenig.
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Juli 2002

Weltbörsen versinken im Strudel der World-Com-Pleite

Mit der größten Pleite in der US-Geschichte hat der US-Telekommunikationskonzern WorldCom weltweit Anleger und Beschäftigte schockiert. Der Dax durchbricht eine Unterstützungslinie nach der anderen.
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Juli 2002

Irak-Angriff nicht vor November

US-Senatoren waren unruhig geworden. Welche Auswirkungen würde ein Angriff auf den Irak auf die USA haben? Und wie würde er die November-Wahlen beeinflussen? Regierungsbeamte versicherten dem Kongress nun, es gebe keinen Plan, vor den Wahlen gegen den Irak in den Krieg zu ziehen.
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13. Juli 2002

Sicherheitsrat beschließt Straffreiheit für US-Kriegsverbrecher

Mit Erpressung wegen der sog. Friedensmission in Bosnien erreichte der Vertreter der USA im UNO-Sicherheitsrat am 13. 7. 2002, daß die USA eine zunächst auf zwölf Monate befristete Immunität vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag erhielt. Diese Immunität soll alljährlich verlängert werden. Der amerikanische Uno-Gesandte John Negroponte begrüßte die Einigung. Gleichzeitig kündigte er jedoch an, sein Land  werde sich mit Hilfe von bilateralen Abkommen um einen weiteren Schutz seiner Soldaten bemühen. Jeder Versuch des  Gerichts, einen Amerikaner anzuklagen, werde ernsthafte Konsequenzen haben.
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Juli 2002

Der Kaufrausch-Cowboy 

Konzernchefs haben mitunter ausgefallene Hobbys, aber das Treckerfahren ist in aller Regel nicht darunter. Bernie Ebbers aber, geschasster Chef des Telekomkonzerns WorldCom, soll an Wochenenden bis zu 16 Stunden mit dem Traktor herumgefahren sein. Hin und wieder vergnügte er sich mit dem Kastrieren vom Bullen. So einer wie Ebbers, der sein Cowboy-Image pflegte, konnte unter den Anzugträgern der Wall Street wohl nur in Ausnahmezeiten Anhänger finden - wie in den späten Neunzigern.
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Juli 2002

US-Regierung spielt Kriegspläne herunter 

Nach der Veröffentlichung detaillierter Pentagon-Geheimpläne für einen Angriff auf den Irak, bemüht sich die amerikanische Regierung um Schadensbegrenzung. Das Pentagon beschäftige sich mit allen möglichen Eventualplanungen sagte Regierungssprecher Ari Fleischer.
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11. Juli 2002

US-Militärs riskieren den Polsprung  

Unter strengster Geheimhaltung heizt das sog. HAARP-Project in Alaska nordöstlich von Anchorage mit gigantischen Energieschleudern (bis zu 100 Milliarden Watt) die Ionosspäre in Polnähe auf, um mit den berüchtigten ELF-Wellen die Erdoberfläche und das menschliche Bewußtsein zu beeinflussen. Damit kann man eine Nation auf einem Bein tanzen lassen, Krebsinformationen oder andere Krankheitsinformationen weltweit übertragen, und zwar punktgenau. Man kann eine ganze Stadt in den Wahnsinn treiben, das Wetter beeinflussen, den Erdpol verschieben, Erdbeben auslösen usw.
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Juli 2002

Vorstände wussten schon viel früher Bescheid   externer Link

Die Überraschung, mit der die Verantwortlichen von WorldCom auf die Aufdeckung des Finanzskandals reagiert haben, war offensichtlich nur vorgetäuscht. Der Vorstand des ins Trudeln geratenen US-Telefonkonzerns hat Hinweise auf gefälschte Bilanzen zwei Jahre lang ignoriert.
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Juli 2002

Schwarzer Mittwoch an den Weltbörsen   externer Link

Gleich zur Eröffnung geht die Wall Street in den ungebremsten Sturzflug über. Die bereits arg gebeutelten europäischen Börsen rauschen mit in die Tiefe.

New York - An der Wall Street fiel der Dow Jones Industrials in den ersten Handelsminuten um zwei Prozent auf 8949 Punkte - den niedrigsten Stand seit dem 2. Oktober 2001. Der technologielastige Nasdaq Composite stürzte auf 1378 Zähler, ein Minus von 3,2 Prozent. Der marktbreite S&P 500 lag mit 2,1 Prozent auf 955 Punkten im roten Bereich. Milliardenschwere Falschbuchungen bei der US-Telefongesellschaft Worldcom hatten am Mittwoch die europäischen Aktienmärkte auf eine steile Talfahrt geschickt.
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Juli 2002

Alle Zeichen stehen auf Krieg

Die Anzeichen für einen Krieg gegen den Irak verdichten sich. US-Präsident Bush hat das Komprimissangebot Saddam Husseins im Zusammenhang mit den Uno-Waffeninspektionen rigoros abgelehnt. Selbst das sonst relativ zurückhaltende Hamburger Orient-Institut geht von einem nahe bevorstehenden Militärschlag aus.
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Juli 2002

Millionen-Reibach ohne Risiko

CEOs wie Bernard Ebbers hatten bis vor kurzem offenbar ein paradiesisches Leben. Banken sollen sie bei Börsengängen mit Gewinnen überhäuft haben, und das auch noch völlig risikofrei. Ein ehemaliger Angestellter von Salomon Smith Barney hat jetzt vor Gericht ausgepackt.
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30. Juni 2002

Washington verlangt Straffreiheit für US-Kriegsverbrecher

Die USA haben am 30. 6. 2002 mit ihrem Veto im UNO - Sicherheitsrat die Verlängerung der NATO - "Friedensmission" in Bosnien blockiert. Damit machten sie mit ihrer angekündigten Opposition gegen den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ernst, bei dem sie Immunität für US-Soldaten in Friedensmissionen verlangt haben. Das UN-Gericht nimmt am 1. 7. 2002 seine Arbeit auf. Auf Drängen der anderen Sicherheitsratsmitglieder stimmten der US-Delegierte dann gnädigst einer vorläufigen Verlängerung um drei Tage zu.
Bekanntlich ist eine der Hauptaufgaben der "Friedensmission", angebliche serbische Kriegsverbrecher dem NATO-Siegertribunal in Den Haag auszuliefern, das im Gegensatz zum Internationalen Gerichtshof nur von den NATO - Ländern und ihren Komplizen im Sicherheitsrat eingesetzt wurde.
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11. Juni 2002

US-Senat ermächtigt Invasion der Niederlande

Während die USA die Auslieferung von Opfern des NATO-Überfalls auf Serbien als Angeklagte an das NATO-Gericht in Den Haag betreiben, fürchten sie gleichzeitig, daß die eigentlichen Kriegsverbrecher von dem neuen, durch UNO-Beschluß ins Leben gerufenen "Internationalen Strafgerichtshof" (ICC) zur Verantwortung gezogen werden könnten. Dieser soll seinen Sitz auch in Den Haag haben, wo jetzt das vom Sicherheitsrat eingesetzte NATO-Gericht tagt.
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21.05.2002

An unsere Freunde in Europa

150 US-Wissenschaftler nehmen Stellung zum Appell der intellektuellen Kriegsbefürworter

Nach den monströsen Anschlägen vom 11. September 2001 erklärte US-Präsident George W. Bush einen zeitlich unbegrenzten "Krieg gegen den Terrorismus". Der Krieg begann seine erste Etappe am 7. Oktober, als britische und US-amerikanische Kampfflugzeuge begannen Afghanistan zu bombardieren. Längst hat sich der Krieg auf weitere Schauplätze ausgedehnt: US-Militärs operieren auf den Philippinen, in Georgien, im Jemen und im Persischen Golf. Verbündete, darunter die Bundesrepublik Deutschland, assistieren den USA mit eigenen Truppenverbänden. Im Januar 2002 nahm Präsident Bush Nordkorea, Iran und Irak ins Visier: die "Achse des Bösen", die Terroristen beherberge und Massenvernichtungswaffen herstelle. Wenig später wurde ein Strategiepapier aus dem Pentagon bekannt, wonach sich die USA in ihrem weltweiten "Kampf gegen den Terror" sogar den Einsatz von Atomwaffen gegen Staaten vorbehalte, die selbst über keine Atomwaffen verfügen.
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13. Mai 2002

Afghanistan plans gas pipeline
The pipeline is Afghanistan's biggest foreign investment project

Afghanistan hopes to strike a deal later this month to build a $2bn pipeline through the country to take gas from energy-rich Turkmenistan to Pakistan and India.
Afghan interim ruler Hamid Karzai is to hold talks with his Pakistani and Turkmenistan counterparts later this month on Afghanistan's biggest foreign investment project, said Mohammad Alim Razim, minister for Mines and Industries told Reuters.
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30. Januar 2002

"Die ganze Welt ist unser Schlachtfeld"

US-Präsident Bush hat eine souveräne erste "State of the Union"-Rede gehalten. Er rief seine Landsleute zum Krieg gegen die Rezession auf. Kämpferisch schwor er die Amerikaner auf die Fortsetzung des Anti-Terror-Feldzuges ein. Es gebe eine "Achse des Bösen" - Iran, Irak und Nordkorea.

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28. Januar 2002

Kongress will US-Vizepräsident Cheney verklagen

Der Energiekonzerns Enron soll durch massive Lobbyarbeit Einfluss auf die umstrittene US-Energiepolitik genommen haben. Der amerikanische Kongress droht Vizepräsident Dick Cheney jetzt mit einer Klage, weil dieser nicht preisgeben will, wann und wie oft er sich mit Enron-Managern traf...
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28. Januar 2002

Schweden kritisiert US-Nahostpolitik
EU protestiert gegen Zerstörung von Aufbauprojekten durch Israel

Stockholm/Brüssel — Die schwedische Außenministerin Anna Lindh hat die Nahost-Politik der USA ungewöhnlich scharf kritisiert. Lindh sagte im schwedischen Radio, es sei ,,gefährlich, beunruhigend und verrückt", Palästinenser-Präsident Jassir Arafat mit Terroristen gleichzusetzen und die Kontakte mit ihm abzubrechen. ,,Damit kommt man dem Frieden oder Friedensverhandlungen nicht näher", sondern forciere ,,die Entwicklung zu einem regelrechten Krieg..."
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28. Januar 2002

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Der Energiekonzerns Enron soll durch massive Lobbyarbeit Einfluss auf die umstrittene US-Energiepolitik genommen haben. Der amerikanische Kongress droht Vizepräsident Dick Cheney jetzt mit einer Klage, weil dieser nicht preisgeben will, wann und wie oft er sich mit Enron-Managern traf...
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28. Januar 2002

Früherer Top-Manager erschoss sich

Cliff Baxter, früher ein hochrangiger Manager des Energiekonzerns Enron, hatte eigentlich alles, was man sich wünschen kann. Jetzt erschoss sich Baxter, der sogar einmal als Enron-CEO im Gespräch war, in der Nähe von Houston...
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27. Januar 2002

Die dubiosen Dienste des Vizepräsidenten

Die Pleite des Energiekonzerns Enron eskaliert zum PR-Gau für die US-Regierung. Umfragen zeigen, dass George W. Bushs Glaubwürdigkeit bei den Bürgern schwer erschüttert ist. Neue Enthüllungen rücken den Vizepräsidenten Dick Cheney ins Zwielicht...
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27. Januar 2002

Kennys goldener Fallschirm

Der am Donnerstag zurückgetretene Enron-CEO Kenneth Lay kann sich auf eine dicke Abfindung freuen. Während Mitarbeiter und Investoren auf ihren wertlosen Enron-Aktien sitzen bleiben, bekommt Lay ein Abschiedsbonbon im Wert von fast 80 Millionen Dollar - wenn Enron noch zahlen kann
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26. Januar 2002

Kongress erwägt Klage gegen US-Regierung

Nach dem Zusammenbruch des US-Energiekonzerns Enron wollen einige Kongressmitglieder die US-Regierung per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe von Unterlagen zwingen. Das aber will die US-Präsident George Bush um jeden Preis verhindern.

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24. Januar 2002

48 Milliarden Dollar mehr fürs Militär

Rückkehr in die Zeiten Ronald Reagans: Mit einer Rekordsteigerung will US-Präsident George W. Bush den Verteidigungsetat nach oben schrauben. Der lange gefeierte Staatsüberschuss ist weg, Amerika muss wieder Schulden machen - für Kriege und das Ankurbeln der Wirtschaft...
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23. Januar 2002

USA wehren sich gegen Foltervorwürfe

Die totale Ausblendung der Sinneswahrnehmungen - die USA stehen wegen ihrer Behandlung der Taliban in ihrem Stützpunkt auf Kuba weiter unter Beschuss. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wies die Vorwürfe jedoch entschieden zurück. Die EU-Kommission warnte die Regierung in Washington unterdessen eindringlich davor, die Häftlinge zum Tode zu verurteilen...
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23. Januar 2002

Milliarden-Deal mit Schurkenstaat?

Die USA wollen angeblich Libyen von der Liste der Staaten streichen, die den Terrorismus unterstützen. Voraussetzung ist, dass Tripolis bis zu sechs Milliarden Dollar Schadenersatz für den Lockerbie-Anschlag zahlt...
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22. Januar 2002

"Primitive Rachegelüste"

Die Behandlung der Gefangenen in Guantánamo Bay sorgt weltweit für Aufregung. Der USA werden Verstöße gegen internationales Recht und Folter der Gefangenen vorgeworfen. Auch in der internationalen Presse ist nur wenig Verständnis für die Amerikaner zu vernehmen. Von "rachsüchtiger Siegerjustiz" und "Dummheit" ist die Rede...
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21. Januar 2002

"Die Schweine sollen kriegen, was sie verdienen"

Menschenrechtsorganisationen laufen Sturm, Regierungen sind bestürzt: Die Kritik an der Unterbringung der internierten Taliban im Camp X-Ray auf Kuba nimmt zu. Die meisten Amerikaner hingegen finden die Behandlung angemessen und verstehen die ganze Aufregung nicht...
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21. Januar 2002

Die unglücklichen Aktien-Geschäfte von Bushs Schwiegermutter

George W. Bush ließ die Öffentlichkeit jetzt wissen, er sei "empört" darüber, wie Enron alle getäuscht habe: die Aktionäre, die Mitarbeiter und seine Schwiegermutter. Letztere habe mit Enron-Aktien etliche tausend Dollar verloren...
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19. Januar 2002

Auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanze ...

Die Wanzen im Jet des chinesischen Präsidenten Jiang Zemin wurden bereits im Herbst gefunden. Doch die vermutlich bei Ausrüstungsarbeiten in Texas eingebauten Hightech-Lauscher belasten die Beziehungen mit den USA nicht. Die Chinesen wollen offenbar einen Skandal vermeiden.
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16. Januar 2002

EU und USA vor Handelskrieg?

Das gibt es nur bei Rechtsstreitigkeiten zwischen Staaten: Obwohl der Kläger
den Prozess mit Bravour gewonnen hat, darf er den Erfolg im eigenen Interesse
nicht in klingende Münze umsetzen. ,,Jetzt nur kein Öl ins Feuer schütten", heißt
die Devise bei der EU Kommission in Brüssel. Die Weltmacht USA ist bereits gereizt
genug...
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14. Januar 2002

Kennyboy im Weißen Haus

Landschaftspflege auf Texanisch: Der Energieriese Enron stattete großzügig Republikaner wie Demokraten aus - und hoffte auf Rettung vor der Pleite.
sich einiges auf seine vorzüglichen Kontakte zum Big Business zugute. Er selbst war früher ja auch im Ölgeschäft tätig, genauso wie Vizepräsident Richard Cheney. In seinem Heimatstaat Texas ist so ziemlich jeder Politiker, der etwas werden will, um Einvernehmen mit den großen Energiekonzernen bemüht...
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11. Januar 2002

US-Regierung verheddert sich in Widersprüchen

Aktenvernichtung im großen Stil, ein befangener Justizminister, frühzeitig informierte Kabinettsmitglieder, Millionenspenden und ein nach eigenen Aussagen völlig ahnungsloser Präsident: Die Pleite des Energieriesen Enron weitet sich in Washington zu einer handfesten Regierungskrise aus...
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28. November 2001

Die Widerlegung der Kriegsargumente

Die Kriegsbefürworter haben eine Reihe von Begründungen zusammengetragen, um den Krieg in Afghanistan zu rechtfertigen. Wir wollen im Folgenden einige davon herausgreifen und widerlegen.
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25. November 2001

Neuer Kalter Krieg

Traditionell ist der Nahe Osten von besonderem Interesse für den Westen. Hier lagern etwa 40 Prozent der weltweiten Ölvorräte.
1980 sagte US-Präsident Carter: "Jeder Versuch einer auswärtigen Macht, die Kontrolle über die Golfregion zu erringen, wird als Angriff auf die vitalen Interessen der USA angesehen und mit allen, auch militärischen Mitteln, zurückgeschlagen."

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22. November 2001

Sagt NEIN zum Krieg und zum Horror der neuen Weltordnung

Der US-Präsident George W. Bush hat einen "langen Feldzug gegen den Terrorismus" angekündigt – der nicht auf Afghanistan beschränkt bleiben wird. Aber Flächenbombardements und Streubomben, die Zerstörung von Krankenhäusern und UN-Einrichtungen, der Einsatz von gigantischen Benzinbomben mit einem Zerstörungsumkreis vom 500 bis 1.000 Metern – das bekämpft nicht den Terrorismus.
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17. November 2001

Arbeitsplätze statt Kriegseinsätze

Der Schrecken in Afghanistan nimmt kein Ende. Die Menschen sind von einer Befreiung weiter entfernt denn je: Der Krieg wird immer blutiger. In Kundus bombardierte die US-Armee stundenlang eine Revolte von Kriegsgefangenen. Hunderte Tote waren die Folge.
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13. November 2001

um was geht es bei dem krieg?

Rache und der Kampf gegen den Terrorismus!        ach so...

nicht das öl!? die Unterdrückung der Frau soll es mit sein. sind es nicht die Frauen die bei flächenbombardemands zuerst flüchten. schaffen sie es bis zur Grenze, hungern sie, oder fallen dunklen Gestalten in die Hände um unter Prostitution das nötige zu verdienen, damit sie sich und den Kindern das Überleben ermöglichen können.
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31. Oktober 2001

Stoppt die Bomben jetzt!

Allen Warnungen der Hilfsorganisationen zum Trotz bombt Bush weiter. In der SPD und bei den Grünen werden Stimmen lauter, die einen sofortigen Bombenstopp fordern. Dagegen behauptet Schröder, eine Unterbrechung werde den Konflikt nur ausweiten. Er lügt: Es sind die US-Bomben, die immer mehr Not und Elend bringen.
Nach drei Wochen Krieg bestätigen sich die Angaben der Taliban über unschuldige Opfer.
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25. Oktober 2001

Wenn sich der Rauch verzieht...

Perspektivlosigkeit, Armut und Gewalt in Ländern wie Afghanistan sind die Folgen der Politik der herrschenden Eliten dieser Welt. Sie sind der Nährboden für die Gewalt, der am 11. September tausende Menschen in New York zum Opfer fielen. Die Antwort liegt im kollektiven Kampf gegen die "Globalisierung von oben" und das kapitalistische System. Terrorismus schadet diesen Kampf, behauptet Frank Eßers.
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10. Oktober 2001

Ein neuer Krieg, eine neue Weltordnung

Während diese Zeilen geschrieben werden, schlagen die ersten Cruise Missiles in Afghanistan ein - einem Land, in dem es nach den Worten der großen indischen Schriftstellerin Arundhati Roy "nichts mehr zu zerstören gibt, außer die Menschen". Der Propagandakrieg, den die "Allianz gegen den Terrorismus" unter Führung von George Bush jetzt entfesselt, soll die Tatsachen verdrängen: Terrorismus und Krieg sind die unausweichliche Konsequenz einer von kapitalistischen Krisen zerrissenen Welt.
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07. Oktober 2001

Politik des Westens führt zu Terrorismus

Die Araberinnen und Araber gehören zu den Verlierern der Globalisierung. Sie werden seit Jahrzehnten von westlichen Konzernen und brutalen Diktatoren ausgebeutet. Staaten wie Afghanistan oder Jemen gehören laut UN zu den "am wenigsten entwickelten Ländern". In Pakistan entspricht das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen der Kaufkraft von 5 Dollar am Tag. Die Inflationsrate während der 90er Jahre war hier siebenmal höher als der Anstieg des Einkommens. Ein Fünftel der pakistanischen Bevölkerung leidet unter Hunger.
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04. Oktober 2001

Das andere Amerika!

Die scheinbar überwältigende Unterstützung Bushs in der Bevölkerung für einen Militärschlag gegen den "Terror" bröckelt: 15.000 Menschen protestierten am 29.9. in Washington gegen Krieg und Rassismus – 25.000 insgesamt in den USA.
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03. Oktober 2001

Brief aus den USA
"Ein rettendes Geschenk für den Diener der Konzerne"

New York befindet sich im Schockzustand. Überall in der Stadt kann man improvisierte Gedenkstätten für die Toten und Vermissten sehen, mit Bildern, Blumen und Kerzen. Bei den Feuerwehrstationen befinden sich Gedenkstätten mit Fotografien der vermissten Feuerwehrleute. Aber es gibt eine schwärzere Seite, die zu dieser Tragödie hinzugehört.
Die Medien und die Politiker haben die Emotionen, die durch die unbeschreibliche Tragödie ausgelöst wurden, ergriffen und in einen Aufruf zu blutrünstiger Rache verwandelt - einen Aufruf, der garantiert, dass mehr unschuldige Menschen sinnlos sterben.
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26. September 2001

Die Taliban und das Öl

Die USA haben die Taliban aufgebaut - nun wollen sie ihre ehemaligen Verbündeten angreifen.

Kurz nach den schrecklichen Terroranschlägen in den USA wurde der Name Osama bin Laden als Drahtzieher genannt. Für Bush und seine Verbündeten ist er der Hauptfeind Nummer Eins. Afghanistan, wo sich bin Laden wahrscheinlich aufhält, gilt jetzt als "Schurkenstaat". Aber dieselben westlichen Politiker, die heute die afghanische Regierung verurteilen, haben sie bis vor kurzem noch unterstützt. Sie scherten sich nicht um die afghanische Bevölkerung, die unter den Taliban zu leiden hatte.
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25. September 2001

Afghanistan: Das große Spiel

Afghanistan würde nicht das erste mal in seiner Geschichte von einer Großmacht verwüstet werden. Im neunzehnten Jahrhundert schüttelte Afghanistan das koloniale Joch ab.
Aber das Land wurde zwischen dem Russischen Reich im Norden und dem Britischen Empire im Süden zerrieben, die beide um die Vorherrschaft in Zentralasien kämpften.
Kurz bevor er Vizekönig von Indien wurde, schrieb Lord Curzon über Afghanistan und seine Nachbarn: "Ich schwöre, dass sie Figuren auf einem Schachbrett sind, auf dem ein Spiel um die Weltherrschaft ausgetragen wird."
Diesen Kampf nannte man "Das Große Spiel".
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19. September 2001

Islam oder USA — Wo steht die Wiege des Terrorismus?

Deutsche Medien verbreiten, der Islam sei eine "Religion des Hasses". Schon erleiden dunkelhäutige Muslime in Deutschland und anderen NATO-Staaten Beschimpfungen und Schläge. Seit Jahren setzen die Medien Islam und Gewalt gleich. So schaffen sie nur ein neues Feindbild – aber keine Erklärung für radikale religiöse Bewegungen.
Islam ist nicht gleich Terror. Wie jede Weltreligion kann er verschieden interpretiert werden.
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17. September 2001

Von der einzigen Supermacht zur Weltherrschaft?

Die Abscheu vor dem Terrorismus scheint die Welt zu einigen. Alle großen Staaten einschließlich der VR China und Russland unterstützten eine UNO-Resolution zur Bekämpfung des Terrorismus, den die USA im Sicherheitsrat der UNO eingebracht hatten. Die Taliban-Regierung Afghanistans und die islamistischen Terroristen Bin Ladens scheinen völlig isoliert. Sollte die Welt nach einer beschränkten Strafaktion der USA gegen die Terroristen im Auftrag der zivilisierten Welt weniger gefährlich, ein Stück zivilisierter und friedlicher sein, fragt Volkhard Mosler.
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11.September 2002

 

Horror in den Vereinigten Staaten
Die bitteren Früchte der US-Politik

Das ganze Ausmaß der grauenhaften Anschläge der USA ist noch nicht bekannt, aber eines ist sicher: Viele, viele unschuldige Leute wurden getötet oder verletzt. Es gibt noch keine gesicherten Informationen darüber, wer dafür verantwortlich ist. Wenn es Menschen aus dem Nahen Osten waren, dann weil sie – fälschlicherweise – glauben, dass es die einzig mögliche Antwort auf ihre von den USA und anderen Regierungen verursachten Leiden ist.

 Die tragischen Szenen in New York und Washington sind die bitteren Früchte der von den USA verfolgten Politik. US-Präsident George Bush sprach von Terroranschlägen. [...] Die TäterInnen wählten ihre Angriffspunkte nicht willkürlich, sondern griffen gezielt den US-Imperialismus, den Staat (Pentagon) und das Kapital (World Trade Center) an.

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09. September 2001

USA sagen UN-Konferenz gegen Rassismus ab
Kritik an Isolationismus der Bush-Regierung

Washington - Die Entscheidung von US-Außenminister Colin Powell kommt nicht überraschend: Er bleibt der UN-Weltkonferenz gegen Rassismus in Südafrika aus Protest gegen eine von arabischen Staaten betriebene Achtung Israels fern. Seit Wochen hatten sich amerikanische Unterhändler in zähen Vorgesprächen bemüht, eine Verurteilung ,,der zionistischen Bewegung, die auf rassistische Überlegenheit gründet" und Formulierungen, die den Holocaust verharmlosen, aus den Entwürfen für das Schlusskommunique von Durban zu streichen.
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07. September 2001

Der Atlantik ist breiter geworden

...Zu Tage treten sie nicht erst unter George W Bush, der in einer Umfrage der "Herald Tribune" in den vier größten europäischen Staaten, Deutschland, Frankreich, England und Italien, katastrophale Noten erhielt. Der Atlantik scheint sich um mehr als das Doppelte verbreitert zu haben. In seinem Land wohlgelitten, rutscht Bush in Europa in den Abgrund
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August 2001

Klimawandel "das perfekte Verbrechen"
Von Holger Kulick

Das amerikanische Worldwatch-Institut beschuldigt die Industriestaaten wegen des wachsenden Ausstoßes von Treibhausgasen der "kollektiven Verantwortungslosigkeit". Derweil argumentiert Wirtschaftsminister Müller wie US-Präsident Bush, der Klimaschutz sei wirtschaftsschädlich.

Berlin - Der in Berlin vorgestellte Worldwatch-Jahresbericht "Zur Lage der Welt 2001" beschreibt im Detail die absehbaren Folgen der Erwärmung der Erdatmosphäre. Dazu zählen Trinkwasserverschmutzung und -knappheit, das alarmierende Aussterben von immer mehr Amphibienarten, der Tod großer Korallenriffe und der folgenschweren Verlust von jährlich 14 Millionen Hektar Wald - eine Fläche von der Größe Griechenlands. ....
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August 2001

Bush pfeift auf Klimaschutz

US-Präsident Bush will entgegen seinen Wahlversprechen keine Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen. George W. Bush hat bei Umweltschützern für Ernüchterung gesorgt. In einem Brief an vier republikanische Senatoren nahm er sein Wahlversprechen zurück, Kohlendioxid (CO2) in Zukunft als Luftschadstoff zu bewerten und dessen Ausstoß aus Kraftwerken zu beschränken. Bush sagt nun, dass er
das Kyoto-Protokoll grundsätzlich nicht als Verhandlungsbasis akzeptiere.

Luftverschmutzer Amerika soll seine Pflicht tun

Die Europäische Union will sich mit dem "Nein" der USA zum Klima-Abkommen von Kyoto nicht geschlagen geben: Hohe Umweltpolitiker der EU appellierten an die Bush-Regierung, ihre Verantwortung für den internationalen Klimaschutz wahrzunehmen .....
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August 2001

Plädoyer für "ökonologische Revolution"

Nur die osteuropäischen Staaten, Deutschland und Großbritannien seien dabei, die selbst gesteckten Ziele zur Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen zu erreichen, ermittelte Worldwatch. Die übrigen Industrienationen hätten ihre Emissionen dagegen unbeschränkt ansteigen lassen. In den USA, mit nur fünf Prozent der Weltbevölkerung Quelle von einem Viertel der gesamten klimaschädlichen Gase, sind die Emissionen seit 1992 um elf Prozent gestiegen. Zur gleichen Zeit stieg der Ausstoß in Kanada um 13, in Australien um 15 und Spanien sogar um 25 Prozent

Um die schlimmsten Folgen noch abwenden zu können, müsste die Gruppe der führenden Industriestaaten und Entwicklungsländer sich für eine Entwicklungsstrategie nach dem Prinzip der so benannten "Ökonologie" einsetzen, fordert Flavin. Gemeint ist eine Synthese von Ökologie, Soziologie und Ökonomie. Zu dieser "E-9"-Gruppe zählt Flavin China, Indien, die EU, USA, Indonesien, Brasilien, Russland, Japan und Südafrika. ....
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