02. September 2002
US-Abgeordnete fordern Bush zum Umdenken auf
Johannesburg -
Amerikanische Kongressabgeordnete haben die Umwelt- und Klimaschutzpolitik
der US-Regierung angegriffen und Präsident George W. Bush zum Umdenken
aufgefordert. Die drei Abgeordneten der Demokratischen Partei appellierten
beim Weltgipfel in Johannesburg an die Bush-Regierung, das Kyoto-Protokoll
zum internationalen Klimaschutz zu ratifizieren.
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02. September 2002
Saddam Hussein: Ziel der USA ist Kontrolle über Ölvorkommen
Bagdad (Reuters) - Ein Militärschlag der USA
gegen Irak hätte nach den Worten von Iraks Staatschef Saddam Hussein das
Ziel, die Kontrolle über die Erdölvorkommen im Nahen Osten zu erlangen.
"Amerika glaubt, dass es, wenn es Irak zerstört, das Erdöl im Nahen
Osten kontrolliert, das 65 Prozent
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29.August 2002
USA haben misstrauisch gemacht
...Das
Kyoto-Abkommen ist ein Beispiel dafür, noch gravierender aber sind
Frustrationen über das Ergebnis der letzten Welthandelskonferenz in Doha.
Damals hatte man die Entwicklungsländer mit Marktöffnungsformeln ruhig
gestellt, aber nur kurze Zeit später stellte die US-Regierung mit einer
"Farm-bill"-Novelle ihren Farmern zusätzliche gewaltige Milliardensummen
zur Verfügung, um die Weltmärkte mit in den USA nicht mehr absetzbaren
Überschussproduktionen zu überschwemmen. Das macht aber die lokalen Märkte
der Entwicklungsländer kaputt und deren Marktchancen im Ausland
zunichte...
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28. August 2002
USA bekräftigen Ablehnung neuer multilateraler Ziele und Zeitpläne
Johannesburg. Die USA haben ihre
ablehnende Haltung zu Vereinbarungen mulilateraler Ziele und konkreter
Zeitpläne beim Weltgipfel in Johannesburg bekräftigt. Mit Blick auf den
Text des Aktionsplans sagte US-Verhandlungsleiterin Paula Dobriansky am
Donnerstag in Johannesburg: "Worte sind gut, Aktionen sind besser." Die
USA wollen anders als die EU, die UN und die Entwicklungsländer einzelne
Entwicklungs-Partnerschaften, aber keine neuen multilateralen
Verpflichtungen eingehen. Dobriansky widersprach dem Vorwurf, die
US-Regierung verweigere sich ihrer globalen Verantwortung.
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27.August 2002
Umweltsünder USA
Bereits auf dem Gipfel in Rio de Janeiro vor
zehn Jahren wehrte sich George Bush, der Vater des heutigen US-Präsidenten
George W. Bush, gegen verbindliche Regeln, deren fristgerechte Einhaltung
überwacht wird und deren Nichteinhaltung bestraft wird. Hermann Ott vom
Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie fürchtet, dass
der Apfel nicht weit vom Stamm fällt: "Die USA sind in Sachen Umwelt
nicht bereit, multilaterale Verpflichtungen einzugehen. Sie versuchen, nur
ihre eigenen Interessen durchzusetzen."
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10. August 2002
Entzug der Militärhilfe bei Zusammenarbeit mit dem Internationalen Gerichtshof
Die US-Regierung droht anderen Ländern mit dem
Entzug sämtlicher Militärhilfen, wenn sie nicht versprechen, US-Bürger
nicht an den neuen Internationalen Strafgerichtshof auszuliefern.
Ausländische Diplomaten sind zwischen dem 5. und 9. August einzeln ins
Außenministerium in Washington eingeladen und entsprechend gewarnt worden.
Die US-Regierung will damit so viele Länder wie möglich zu Abkommen
zwingen, die eine Auslieferung von US-Bürgern an den Strafgerichtshof
ausschließen.
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8. August 2002
USA schlossen bereits zwei bilaterale Abkommen zum Schutz vor Verfolgung von Kriegsverbrechern
Wegen der berechtigten Furcht,
US-Kriegsverbrecher könnten vor dem neu eingerichteten Internationalen
Gerichtshof angeklagt werden, erreichte Washington im Sicherheitsrat durch
Erpressung der anderen Staaten eine Garantie, wonach für ein Jahr solche
Anklagen nicht zugelassen sind. Um auch nach Ablauf dieser Frist die
traditionelle Politik der CIA - Morde , Überfälle auf souveräne Staaten,
gezielte Tötung und Rachemorde an Zivilisten etc. ungestört fortsetzen zu
können, strebt Washington bilaterale Abkommen mit allen Staaten an, die
eine Auslieferung von US-Kriegsverbrechern an Den Haag verhindern
soll.
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05.August 2002
"Tatsache ist, dass wir da reingehen werden"
Dem US-Senat,
dem entscheidenden Gremium für die amerikanische Außenpolitik, scheint es
mit einem Angriff auf den Irak ernst zu sein. Führende Senatoren beider
Parteien sprachen sich dafür aus, Saddam Hussein militärisch
abzulösen.
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03. August 2002
US-Streitkräfte wollen von drei Seiten angreifen
Das Konzept der
USA für einen Krieg gegen den Irak steht angeblich. Ein Dokument soll
bereits Details des beabsichtigten Feldzugs enthalten. Um Saddam Hussein
zu stürzen, wollen die Amerikaner demnach mit Hunderten Flugzeugen und
Zehntausenden Soldaten angreifen.
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02. August 2002
Vorstände wussten schon viel früher Bescheid
Die
Überraschung, mit der die Verantwortlichen von WorldCom auf die Aufdeckung
des Finanzskandals reagiert haben, war offensichtlich nur vorgetäuscht.
Der Vorstand des ins Trudeln geratenen US-Telefonkonzerns hat Hinweise auf
gefälschte Bilanzen zwei Jahre lang ignoriert.
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August 2002
Bush sagt irakischer Opposition Unterstützung zu
US-Präsident
George W. Bush lässt sich von der internationalen Diskussion um seine
Irak-Pläne wenig beeindrucken. Vertretern der irakischen Opposition sagte
er bei Gesprächen seine Mithilfe beim Sturz Saddam Husseins zu. Auf einen
Zeitpunkt wollte er sich indes nicht festlegen.
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29.Juli 2002
Schwedischer Diplomat wirft USA Spionage vor
Der frühere Chef
der Uno-Waffenkontrolleure, Rolf Ekéus, erhebt schwere Anschuldigungen:
Die USA sollen die Waffeninspektionen für eigene Spionageaktivitäten
missbraucht haben. Amerikanische Medien melden unterdessen, die
US-Regierung habe ihre Vorbereitungen für einen Angriff auf den Irak
bereits weit vorangetrieben.
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27. Juli 2002
"Wir sind es unseren Kindern schuldig"
Die Regierungen
in Bagdad und Washington steuern offenbar weiter auf einen Krieg zu.
Saddam Hussein zeigt in Sachen Waffenkontrolle keinerlei Einlenken, und
US-Präsident George W. Bush bekräftigt seinen Willen, am Euphrat einen
Regimewechsel herbeiführen zu wollen.
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26. Juli 2002
Zeit des Zweifelns
Die
amerikanische Gewissheit über den Sinn des Irak-Krieges verfliegt und
Präsident Bush bleibt die Antwort auf viele Fragen schuldig.
Es gehört
zu den gerne verbreiteten Weisheiten in Washington, dass ein Angriff der
USA auf den Irak und der Sturz Saddam Husseins lediglich eine Frage des
Zeitpunkts und der Planung sei. Grundsätzlich aber, so wird mit ernster
Mine versichert, ist die Operation Regimewechsel nicht mehr
aufzuhalten.
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25. Juli 2002
Auch bilaterale Abkommen sollen US-Kriegsverbrecher schützen.
Zusätzlich zu der vom UN-Sicherheitsrat
gewährten Straffreiheit für Kriegsverbrechen bei UN-Aktionen will die USA
überhaupt für alle Kriegsverbrechen ihrer Soldaten und Agenten
Straffreiheit erreichen, während gleichzeitig Schauprozesse gegen die
besiegten Opfer der US-Politik stattfinden sollen.
Als erstes wurden
US-Politiker in der BRD vorstellig, da deren Politiker wahrscheinlich
durch massive Geldzuwendungen der Rüstungslobby, die jetzt nach und nach
bekannt werden, sowohl weitere Kriegsabenteuer unterstützen als auch die
dabei begangenen Kriegsverbrechen wieder zu vertuschen bereit sein
werden.
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22. Juli 2002
ÖL: Untereinander aufgeteilt
Mit rhetorischem
Sauerstoff-Gebläse und nervensägender Berichterstattung an die
Kongreß-Ausschüsse versucht nun bereits wochenlang der demokratische
Senator Thomas Hennings aus Missouri den Stahlschrank des US-Präsidenten
aufzuknacken. Darin liegt wohlverwahrt ein sehr mysteriöses Dokument.
Seit Monaten schon rätselt die amerikanische Öffentlichkeit an seinem
Inhalt herum. Verfasser des 900seitigen Berichts ist die
"Bundes-Handelskommission" (Federal Trade Commission). Gegenstand ihrer
Untersuchungen war die Politik der großen amerikanischen Ölgesellschaften
gewesen.
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22. Juli 2002
Wackelt das Web?
Mit Worldcom
erleben die USA nicht nur die größte Firmenpleite ihrer Geschichte,
sondern das Internet auch seine Bewährungsprobe: Rund 50 Prozent des
weltweiten Web-Traffics, schätzen Experten, laufen über
Worldcom-Leitungen.
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16. Juli 2002
Amerikaner wollen Krieg gegen den Irak
69 Prozent der
Amerikaner befürworten einer Umfrage zufolge den Plan ihres Präsidenten,
Saddam Hussein in einer Militäraktion zu stürzen. Von einem US-Alleingang,
wie er derzeit nicht unwahrscheinlich scheint, halten sie jedoch
wenig.
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Juli 2002
Weltbörsen versinken im Strudel der World-Com-Pleite
Mit der größten
Pleite in der US-Geschichte hat der US-Telekommunikationskonzern WorldCom
weltweit Anleger und Beschäftigte schockiert. Der Dax durchbricht eine
Unterstützungslinie nach der anderen.
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Juli 2002
Irak-Angriff nicht vor November
US-Senatoren
waren unruhig geworden. Welche Auswirkungen würde ein Angriff auf den Irak
auf die USA haben? Und wie würde er die November-Wahlen beeinflussen?
Regierungsbeamte versicherten dem Kongress nun, es gebe keinen Plan, vor
den Wahlen gegen den Irak in den Krieg zu ziehen.
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13. Juli 2002
Sicherheitsrat beschließt Straffreiheit für US-Kriegsverbrecher
Mit Erpressung wegen der sog.
Friedensmission in Bosnien erreichte der Vertreter der USA im
UNO-Sicherheitsrat am 13. 7. 2002, daß die USA eine zunächst auf zwölf
Monate befristete Immunität vor dem Internationalen Strafgerichtshof in
Den Haag erhielt. Diese Immunität soll alljährlich verlängert werden. Der
amerikanische Uno-Gesandte John Negroponte begrüßte die Einigung.
Gleichzeitig kündigte er jedoch an, sein Land werde sich mit Hilfe
von bilateralen Abkommen um einen weiteren Schutz seiner Soldaten bemühen.
Jeder Versuch des Gerichts, einen Amerikaner anzuklagen, werde
ernsthafte Konsequenzen haben.
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Juli 2002
Der Kaufrausch-Cowboy
Konzernchefs
haben mitunter ausgefallene Hobbys, aber das Treckerfahren ist in aller
Regel nicht darunter. Bernie Ebbers aber, geschasster Chef des
Telekomkonzerns WorldCom, soll an Wochenenden bis zu 16 Stunden mit dem
Traktor herumgefahren sein. Hin und wieder vergnügte er sich mit dem
Kastrieren vom Bullen. So einer wie Ebbers, der sein Cowboy-Image pflegte,
konnte unter den Anzugträgern der Wall Street wohl nur in Ausnahmezeiten
Anhänger finden - wie in den späten Neunzigern.
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Juli 2002
US-Regierung spielt Kriegspläne herunter
Nach der
Veröffentlichung detaillierter Pentagon-Geheimpläne für einen Angriff auf
den Irak, bemüht sich die amerikanische Regierung um Schadensbegrenzung.
Das Pentagon beschäftige sich mit allen möglichen Eventualplanungen sagte
Regierungssprecher Ari Fleischer.
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Unter strengster Geheimhaltung heizt das sog. HAARP-Project in
Alaska nordöstlich von Anchorage mit gigantischen Energieschleudern (bis
zu 100 Milliarden Watt) die Ionosspäre in Polnähe auf, um mit den
berüchtigten ELF-Wellen die Erdoberfläche und das menschliche Bewußtsein
zu beeinflussen. Damit kann man eine Nation auf einem Bein tanzen lassen,
Krebsinformationen oder andere Krankheitsinformationen weltweit
übertragen, und zwar punktgenau. Man kann eine ganze Stadt in den Wahnsinn
treiben, das Wetter beeinflussen, den Erdpol verschieben, Erdbeben
auslösen usw.
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Juli 2002
Vorstände wussten schon viel früher Bescheid externer Link
Die
Überraschung, mit der die Verantwortlichen von WorldCom auf die Aufdeckung
des Finanzskandals reagiert haben, war offensichtlich nur vorgetäuscht.
Der Vorstand des ins Trudeln geratenen US-Telefonkonzerns hat Hinweise auf
gefälschte Bilanzen zwei Jahre lang ignoriert.
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Juli 2002
Schwarzer Mittwoch an den Weltbörsen externer Link
Gleich zur
Eröffnung geht die Wall Street in den ungebremsten Sturzflug über. Die
bereits arg gebeutelten europäischen Börsen rauschen mit in die
Tiefe.
New York - An der Wall Street fiel der Dow Jones Industrials
in den ersten Handelsminuten um zwei Prozent auf 8949 Punkte - den
niedrigsten Stand seit dem 2. Oktober 2001. Der technologielastige Nasdaq
Composite stürzte auf 1378 Zähler, ein Minus von 3,2 Prozent. Der
marktbreite S&P 500 lag mit 2,1 Prozent auf 955 Punkten im roten
Bereich. Milliardenschwere Falschbuchungen bei der US-Telefongesellschaft
Worldcom hatten am Mittwoch die europäischen Aktienmärkte auf eine steile
Talfahrt geschickt.
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Juli 2002
Alle Zeichen stehen auf Krieg
Die Anzeichen
für einen Krieg gegen den Irak verdichten sich. US-Präsident Bush hat das
Komprimissangebot Saddam Husseins im Zusammenhang mit den
Uno-Waffeninspektionen rigoros abgelehnt. Selbst das sonst relativ
zurückhaltende Hamburger Orient-Institut geht von einem nahe
bevorstehenden Militärschlag aus.
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Juli 2002
Millionen-Reibach ohne Risiko
CEOs wie Bernard
Ebbers hatten bis vor kurzem offenbar ein paradiesisches Leben. Banken
sollen sie bei Börsengängen mit Gewinnen überhäuft haben, und das auch
noch völlig risikofrei. Ein ehemaliger Angestellter von Salomon Smith
Barney hat jetzt vor Gericht ausgepackt.
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30. Juni 2002
Washington verlangt Straffreiheit für US-Kriegsverbrecher
Die USA haben am 30. 6. 2002 mit ihrem Veto im
UNO - Sicherheitsrat die Verlängerung der NATO - "Friedensmission" in
Bosnien blockiert. Damit machten sie mit ihrer angekündigten Opposition
gegen den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ernst, bei dem sie
Immunität für US-Soldaten in Friedensmissionen verlangt haben. Das
UN-Gericht nimmt am 1. 7. 2002 seine Arbeit auf. Auf Drängen der anderen
Sicherheitsratsmitglieder stimmten der US-Delegierte dann gnädigst einer
vorläufigen Verlängerung um drei Tage zu.
Bekanntlich ist eine der
Hauptaufgaben der "Friedensmission", angebliche serbische Kriegsverbrecher
dem NATO-Siegertribunal in Den Haag auszuliefern, das im Gegensatz zum
Internationalen Gerichtshof nur von den NATO - Ländern und ihren Komplizen
im Sicherheitsrat eingesetzt wurde.
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11. Juni 2002
US-Senat ermächtigt Invasion der Niederlande
Während die USA die Auslieferung von Opfern des
NATO-Überfalls auf Serbien als Angeklagte an das NATO-Gericht in Den Haag
betreiben, fürchten sie gleichzeitig, daß die eigentlichen
Kriegsverbrecher von dem neuen, durch UNO-Beschluß ins Leben gerufenen
"Internationalen Strafgerichtshof" (ICC) zur Verantwortung gezogen werden
könnten. Dieser soll seinen Sitz auch in Den Haag haben, wo jetzt das vom
Sicherheitsrat eingesetzte NATO-Gericht tagt.
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21.05.2002
13. Mai 2002
Afghanistan plans gas pipeline
The
pipeline is Afghanistan's biggest foreign investment project
Afghanistan hopes to strike a
deal later this month to build a $2bn pipeline through the country to take
gas from energy-rich Turkmenistan to Pakistan and India.
Afghan interim
ruler Hamid Karzai is to hold talks with his Pakistani and Turkmenistan
counterparts later this month on Afghanistan's biggest foreign investment
project, said Mohammad Alim Razim, minister for Mines and Industries told
Reuters.
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30. Januar 2002
"Die ganze Welt ist unser
Schlachtfeld"
US-Präsident Bush hat
eine souveräne erste "State of the Union"-Rede gehalten. Er rief seine
Landsleute zum Krieg gegen die Rezession auf. Kämpferisch schwor er die
Amerikaner auf die Fortsetzung des Anti-Terror-Feldzuges ein. Es gebe eine
"Achse des Bösen" - Iran, Irak und Nordkorea.
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28. Januar 2002
Kongress will US-Vizepräsident Cheney
verklagen
Der Energiekonzerns Enron soll durch
massive Lobbyarbeit Einfluss auf die umstrittene US-Energiepolitik
genommen haben. Der amerikanische Kongress droht Vizepräsident Dick Cheney
jetzt mit einer Klage, weil dieser nicht preisgeben will, wann und wie oft
er sich mit Enron-Managern traf...
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28. Januar 2002
Schweden kritisiert US-Nahostpolitik
EU
protestiert gegen Zerstörung von Aufbauprojekten durch
Israel
Stockholm/Brüssel — Die
schwedische Außenministerin Anna Lindh hat die Nahost-Politik der USA
ungewöhnlich scharf kritisiert. Lindh sagte im schwedischen Radio, es sei
,,gefährlich, beunruhigend und verrückt", Palästinenser-Präsident Jassir
Arafat mit Terroristen gleichzusetzen und die Kontakte mit ihm
abzubrechen. ,,Damit kommt man dem Frieden oder Friedensverhandlungen
nicht näher", sondern forciere ,,die Entwicklung zu einem
regelrechten Krieg..."
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28. Januar 2002
Kongress will US-Vizepräsident Cheney
verklagen externer Link
Der Energiekonzerns Enron soll durch
massive Lobbyarbeit Einfluss auf die umstrittene US-Energiepolitik
genommen haben. Der amerikanische Kongress droht Vizepräsident Dick Cheney
jetzt mit einer Klage, weil dieser nicht preisgeben will, wann und wie oft
er sich mit Enron-Managern traf...
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28. Januar 2002
Früherer Top-Manager erschoss
sich
Cliff Baxter, früher ein hochrangiger
Manager des Energiekonzerns Enron, hatte eigentlich alles, was man sich
wünschen kann. Jetzt erschoss sich Baxter, der sogar einmal als Enron-CEO
im Gespräch war, in der Nähe von Houston...
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27. Januar 2002
Die dubiosen Dienste des
Vizepräsidenten
Die Pleite des Energiekonzerns Enron
eskaliert zum PR-Gau für die US-Regierung. Umfragen zeigen, dass George W.
Bushs Glaubwürdigkeit bei den Bürgern schwer erschüttert ist. Neue
Enthüllungen rücken den Vizepräsidenten Dick Cheney ins Zwielicht...
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27. Januar 2002
Kennys goldener Fallschirm
Der am Donnerstag zurückgetretene
Enron-CEO Kenneth Lay kann sich auf eine dicke Abfindung freuen. Während
Mitarbeiter und Investoren auf ihren wertlosen Enron-Aktien sitzen
bleiben, bekommt Lay ein Abschiedsbonbon im Wert von fast 80 Millionen
Dollar - wenn Enron noch zahlen kann
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26. Januar 2002
Kongress erwägt Klage gegen
US-Regierung
Nach dem Zusammenbruch des
US-Energiekonzerns Enron wollen einige Kongressmitglieder die US-Regierung
per Gerichtsbeschluss zur Herausgabe von Unterlagen zwingen. Das aber will
die US-Präsident George Bush um jeden Preis verhindern.
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24. Januar 2002
48 Milliarden Dollar mehr fürs
Militär
Rückkehr in die Zeiten Ronald Reagans: Mit einer
Rekordsteigerung will US-Präsident George W. Bush den Verteidigungsetat
nach oben schrauben. Der lange gefeierte Staatsüberschuss ist weg, Amerika
muss wieder Schulden machen - für Kriege und das Ankurbeln der
Wirtschaft...
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23. Januar 2002
USA wehren sich gegen Foltervorwürfe
Die totale
Ausblendung der Sinneswahrnehmungen - die USA stehen wegen ihrer
Behandlung der Taliban in ihrem Stützpunkt auf Kuba weiter unter Beschuss.
US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld wies die Vorwürfe jedoch
entschieden zurück. Die EU-Kommission warnte die Regierung in Washington
unterdessen eindringlich davor, die Häftlinge zum Tode zu
verurteilen...
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23. Januar 2002
Milliarden-Deal mit Schurkenstaat?
Die
USA wollen angeblich Libyen von der Liste der Staaten streichen, die den
Terrorismus unterstützen. Voraussetzung ist, dass Tripolis bis zu sechs
Milliarden Dollar Schadenersatz für den Lockerbie-Anschlag
zahlt...
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22. Januar 2002
"Primitive Rachegelüste"
Die
Behandlung der Gefangenen in Guantánamo Bay sorgt weltweit für Aufregung.
Der USA werden Verstöße gegen internationales Recht und Folter der
Gefangenen vorgeworfen. Auch in der internationalen Presse ist nur wenig
Verständnis für die Amerikaner zu vernehmen. Von "rachsüchtiger
Siegerjustiz" und "Dummheit" ist die Rede...
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21. Januar 2002
"Die Schweine sollen kriegen, was sie verdienen"
Menschenrechtsorganisationen laufen Sturm, Regierungen sind
bestürzt: Die Kritik an der Unterbringung der internierten Taliban im Camp
X-Ray auf Kuba nimmt zu. Die meisten Amerikaner hingegen finden die
Behandlung angemessen und verstehen die ganze Aufregung nicht...
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21. Januar 2002
Die unglücklichen Aktien-Geschäfte von Bushs Schwiegermutter
George W. Bush ließ die Öffentlichkeit jetzt wissen, er sei "empört"
darüber, wie Enron alle getäuscht habe: die Aktionäre, die Mitarbeiter und
seine Schwiegermutter. Letztere habe mit Enron-Aktien etliche tausend
Dollar verloren...
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19. Januar 2002
Auf der Lauer sitzt 'ne kleine Wanze
...
Die Wanzen im Jet des chinesischen Präsidenten Jiang Zemin
wurden bereits im Herbst gefunden. Doch die vermutlich bei
Ausrüstungsarbeiten in Texas eingebauten Hightech-Lauscher belasten die
Beziehungen mit den USA nicht. Die Chinesen wollen offenbar einen Skandal
vermeiden...
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16. Januar 2002
EU und USA vor Handelskrieg?
Das gibt es nur bei Rechtsstreitigkeiten
zwischen Staaten: Obwohl der Kläger
den Prozess mit Bravour gewonnen
hat, darf er den Erfolg im eigenen Interesse
nicht in klingende Münze
umsetzen. ,,Jetzt nur kein Öl ins Feuer schütten", heißt
die Devise
bei der EU Kommission in Brüssel. Die Weltmacht USA ist bereits
gereizt
genug...
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14. Januar 2002
Kennyboy im Weißen Haus
Landschaftspflege auf Texanisch: Der Energieriese Enron
stattete großzügig Republikaner wie Demokraten aus - und hoffte auf
Rettung vor der Pleite.
sich einiges auf seine vorzüglichen Kontakte
zum Big Business zugute. Er selbst war früher ja auch im Ölgeschäft tätig,
genauso wie Vizepräsident Richard Cheney. In seinem Heimatstaat Texas ist
so ziemlich jeder Politiker, der etwas werden will, um Einvernehmen mit
den großen Energiekonzernen bemüht...
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11. Januar 2002
US-Regierung verheddert sich in Widersprüchen
Aktenvernichtung im großen Stil, ein befangener Justizminister,
frühzeitig informierte Kabinettsmitglieder, Millionenspenden und ein nach
eigenen Aussagen völlig ahnungsloser Präsident: Die Pleite des
Energieriesen Enron weitet sich in Washington zu einer handfesten
Regierungskrise aus...
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28. November 2001
Die Widerlegung der Kriegsargumente
Die Kriegsbefürworter haben eine
Reihe von Begründungen zusammengetragen, um den Krieg in Afghanistan zu
rechtfertigen. Wir wollen im Folgenden einige davon herausgreifen und
widerlegen.
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25. November 2001
Neuer Kalter Krieg
Traditionell ist der Nahe Osten
von besonderem Interesse für den Westen. Hier lagern etwa 40 Prozent der
weltweiten Ölvorräte.
1980 sagte US-Präsident Carter: "Jeder Versuch
einer auswärtigen Macht, die Kontrolle über die Golfregion zu erringen,
wird als Angriff auf die vitalen Interessen der USA angesehen und mit
allen, auch militärischen Mitteln, zurückgeschlagen."
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22. November 2001
Sagt NEIN zum Krieg und zum Horror der neuen Weltordnung
Der US-Präsident George W. Bush
hat einen "langen Feldzug gegen den Terrorismus" angekündigt – der nicht
auf Afghanistan beschränkt bleiben wird. Aber Flächenbombardements und
Streubomben, die Zerstörung von Krankenhäusern und UN-Einrichtungen, der
Einsatz von gigantischen Benzinbomben mit einem Zerstörungsumkreis vom 500
bis 1.000 Metern – das bekämpft nicht den Terrorismus.
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17. November 2001
Arbeitsplätze statt Kriegseinsätze
Der Schrecken in Afghanistan
nimmt kein Ende. Die Menschen sind von einer Befreiung weiter entfernt
denn je: Der Krieg wird immer blutiger. In Kundus bombardierte die
US-Armee stundenlang eine Revolte von Kriegsgefangenen. Hunderte Tote
waren die Folge.
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13. November 2001
um was geht es bei dem krieg?
Rache und der Kampf gegen den Terrorismus!
ach so...
nicht das
öl!? die Unterdrückung der Frau soll es mit sein. sind es nicht die Frauen
die bei flächenbombardemands zuerst flüchten. schaffen sie es bis zur
Grenze, hungern sie, oder fallen dunklen Gestalten in die Hände um unter
Prostitution das nötige zu verdienen, damit sie sich und den Kindern das
Überleben ermöglichen können.
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31. Oktober 2001
Allen Warnungen der
Hilfsorganisationen zum Trotz bombt Bush weiter. In der SPD und bei den
Grünen werden Stimmen lauter, die einen sofortigen Bombenstopp fordern.
Dagegen behauptet Schröder, eine Unterbrechung werde den Konflikt nur
ausweiten. Er lügt: Es sind die US-Bomben, die immer mehr Not und Elend
bringen.
Nach drei Wochen Krieg bestätigen sich die Angaben der Taliban
über unschuldige Opfer.
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25. Oktober 2001
Wenn sich der Rauch verzieht...
Perspektivlosigkeit,
Armut und Gewalt in Ländern wie Afghanistan sind die Folgen der Politik
der herrschenden Eliten dieser Welt. Sie sind der Nährboden für die
Gewalt, der am 11. September tausende Menschen in New York zum Opfer
fielen. Die Antwort liegt im kollektiven Kampf gegen die "Globalisierung
von oben" und das kapitalistische System. Terrorismus schadet diesen
Kampf, behauptet Frank Eßers.
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10. Oktober 2001
Ein neuer Krieg, eine neue Weltordnung
Während diese Zeilen geschrieben werden,
schlagen die ersten Cruise Missiles in Afghanistan ein - einem Land, in
dem es nach den Worten der großen indischen Schriftstellerin Arundhati Roy
"nichts mehr zu zerstören gibt, außer die Menschen". Der
Propagandakrieg, den die "Allianz gegen den Terrorismus" unter
Führung von George Bush jetzt entfesselt, soll die Tatsachen verdrängen:
Terrorismus und Krieg sind die unausweichliche Konsequenz einer von
kapitalistischen Krisen zerrissenen Welt.
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07. Oktober 2001
Politik des Westens führt zu Terrorismus
Die Araberinnen und Araber gehören
zu den Verlierern der Globalisierung. Sie werden seit Jahrzehnten von
westlichen Konzernen und brutalen Diktatoren ausgebeutet. Staaten wie
Afghanistan oder Jemen gehören laut UN zu den "am wenigsten entwickelten
Ländern". In Pakistan entspricht das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen
der Kaufkraft von 5 Dollar am Tag. Die Inflationsrate während der 90er
Jahre war hier siebenmal höher als der Anstieg des Einkommens. Ein Fünftel
der pakistanischen Bevölkerung leidet unter Hunger.
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04. Oktober 2001
Das andere Amerika!
Die scheinbar überwältigende
Unterstützung Bushs in der Bevölkerung für einen Militärschlag gegen den
"Terror" bröckelt: 15.000 Menschen protestierten am 29.9. in Washington
gegen Krieg und Rassismus – 25.000 insgesamt in den
USA.
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03. Oktober 2001
Brief aus den USA
"Ein rettendes Geschenk für
den Diener der Konzerne"
New York befindet sich im Schockzustand.
Überall in der Stadt kann man improvisierte Gedenkstätten für die Toten
und Vermissten sehen, mit Bildern, Blumen und Kerzen. Bei den
Feuerwehrstationen befinden sich Gedenkstätten mit Fotografien der
vermissten Feuerwehrleute. Aber es gibt eine schwärzere Seite, die zu
dieser Tragödie hinzugehört.
Die Medien und die Politiker haben die
Emotionen, die durch die unbeschreibliche Tragödie ausgelöst wurden,
ergriffen und in einen Aufruf zu blutrünstiger Rache verwandelt - einen
Aufruf, der garantiert, dass mehr unschuldige Menschen sinnlos
sterben.
(vollständiger Artikel)
26. September 2001
Die Taliban und das Öl
Die USA haben die Taliban aufgebaut - nun wollen sie ihre ehemaligen Verbündeten angreifen.
Kurz nach den schrecklichen Terroranschlägen in den USA wurde der
Name Osama bin Laden als Drahtzieher genannt. Für Bush und seine
Verbündeten ist er der Hauptfeind Nummer Eins. Afghanistan, wo sich bin
Laden wahrscheinlich aufhält, gilt jetzt als "Schurkenstaat". Aber
dieselben westlichen Politiker, die heute die afghanische Regierung
verurteilen, haben sie bis vor kurzem noch unterstützt. Sie scherten sich
nicht um die afghanische Bevölkerung, die unter den Taliban zu leiden
hatte.
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25. September 2001
Afghanistan: Das große Spiel
Afghanistan würde nicht das erste mal in seiner
Geschichte von einer Großmacht verwüstet werden. Im neunzehnten
Jahrhundert schüttelte Afghanistan das koloniale Joch ab.
Aber das Land
wurde zwischen dem Russischen Reich im Norden und dem Britischen Empire im
Süden zerrieben, die beide um die Vorherrschaft in Zentralasien
kämpften.
Kurz bevor er Vizekönig von Indien wurde, schrieb Lord Curzon
über Afghanistan und seine Nachbarn: "Ich schwöre, dass sie Figuren auf
einem Schachbrett sind, auf dem ein Spiel um die Weltherrschaft
ausgetragen wird."
Diesen Kampf nannte man "Das Große Spiel".
(vollständiger
Artikel)
19. September 2001
Islam oder USA — Wo steht die Wiege des Terrorismus?
Deutsche Medien verbreiten, der Islam sei eine
"Religion des Hasses". Schon erleiden dunkelhäutige Muslime in Deutschland
und anderen NATO-Staaten Beschimpfungen und Schläge. Seit Jahren setzen
die Medien Islam und Gewalt gleich. So schaffen sie nur ein neues
Feindbild – aber keine Erklärung für radikale religiöse
Bewegungen.
Islam ist nicht gleich Terror. Wie jede Weltreligion kann
er verschieden interpretiert werden.
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17. September 2001
Von der einzigen Supermacht zur Weltherrschaft?
Die Abscheu vor dem Terrorismus scheint die
Welt zu einigen. Alle großen Staaten einschließlich der VR China und
Russland unterstützten eine UNO-Resolution zur Bekämpfung des Terrorismus,
den die USA im Sicherheitsrat der UNO eingebracht hatten. Die
Taliban-Regierung Afghanistans und die islamistischen Terroristen Bin
Ladens scheinen völlig isoliert. Sollte die Welt nach einer beschränkten
Strafaktion der USA gegen die Terroristen im Auftrag der zivilisierten
Welt weniger gefährlich, ein Stück zivilisierter und friedlicher sein,
fragt Volkhard Mosler.
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| 11.September 2002
Horror in den Vereinigten
Staaten |
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Das ganze Ausmaß der grauenhaften Anschläge der USA ist noch nicht bekannt, aber eines ist sicher: Viele, viele unschuldige Leute wurden getötet oder verletzt. Es gibt noch keine gesicherten Informationen darüber, wer dafür verantwortlich ist. Wenn es Menschen aus dem Nahen Osten waren, dann weil sie – fälschlicherweise – glauben, dass es die einzig mögliche Antwort auf ihre von den USA und anderen Regierungen verursachten Leiden ist.
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Die tragischen Szenen in New York und Washington sind die bitteren Früchte der von den USA verfolgten Politik. US-Präsident George Bush sprach von Terroranschlägen. [...] Die TäterInnen wählten ihre Angriffspunkte nicht willkürlich, sondern griffen gezielt den US-Imperialismus, den Staat (Pentagon) und das Kapital (World Trade Center) an. |
09. September 2001
USA sagen UN-Konferenz gegen Rassismus
ab
Kritik an Isolationismus der
Bush-Regierung
Washington - Die Entscheidung von
US-Außenminister Colin Powell kommt nicht überraschend: Er bleibt der
UN-Weltkonferenz gegen Rassismus in Südafrika aus Protest gegen eine von
arabischen Staaten betriebene Achtung Israels fern. Seit Wochen hatten
sich amerikanische Unterhändler in zähen Vorgesprächen bemüht, eine
Verurteilung ,,der zionistischen Bewegung, die auf rassistische
Überlegenheit gründet" und Formulierungen, die den Holocaust verharmlosen,
aus den Entwürfen für das Schlusskommunique von Durban zu
streichen.
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07. September 2001
Der Atlantik ist breiter geworden
...Zu Tage treten sie nicht erst unter George W
Bush, der in einer Umfrage der "Herald Tribune" in den vier größten
europäischen Staaten, Deutschland, Frankreich, England und Italien,
katastrophale Noten erhielt. Der Atlantik scheint sich um mehr als das
Doppelte verbreitert zu haben. In seinem Land wohlgelitten, rutscht Bush
in Europa in den Abgrund
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August 2001
Klimawandel "das perfekte Verbrechen"
Von Holger Kulick
August 2001
Bush pfeift auf Klimaschutz
US-Präsident Bush will entgegen seinen
Wahlversprechen keine Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen. George W. Bush
hat bei Umweltschützern für Ernüchterung gesorgt. In einem Brief an vier
republikanische Senatoren nahm er sein Wahlversprechen zurück,
Kohlendioxid (CO2) in Zukunft als Luftschadstoff zu bewerten und dessen
Ausstoß aus Kraftwerken zu beschränken. Bush sagt nun, dass er
das Kyoto-Protokoll grundsätzlich nicht als Verhandlungsbasis akzeptiere.
Die Europäische Union will sich mit dem
"Nein" der USA zum Klima-Abkommen von Kyoto nicht geschlagen geben: Hohe
Umweltpolitiker der EU appellierten an die Bush-Regierung, ihre
Verantwortung für den internationalen Klimaschutz wahrzunehmen .....
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