IRAK
Alle Zeichen stehen auf Krieg
Die Anzeichen für einen Krieg gegen den Irak verdichten sich. US-Präsident
Bush hat das Komprimissangebot Saddam Husseins im Zusammenhang mit den
Uno-Waffeninspektionen rigoros abgelehnt. Selbst das sonst relativ
zurückhaltende Hamburger Orient-Institut geht von einem nahe bevorstehenden
Militärschlag aus.
Hamburg/Prouts Neck - Der Direktor des Instituts, Udo Steinbach, sagte der "Bild am Sonntag": "Ich gehe davon aus, dass es bald losgeht." Ein Militärschlag gegen den Irak würde nach Steinbachs Einschätzung Tausende Opfer auf beiden Seiten zur Folge haben. "Intern rechnen die Amerikaner mit 40.000 Gefallenen." Die USA und Großbritannien müssten mit rund 250.000 Soldaten in das Land eindringen und sich auf einen langen Einsatz mit Straßenkämpfen einrichten. Nach Einschätzung des Terrorismus-Experten Rolf Tophoven könnte der irakische Staatschef Saddam Hussein im Falle eines Krieges auch biologische und chemische Waffen einsetzen.
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