| Der Iran - Irak - Krieg
KRIEGFÜHRENDE:
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Hintergrund
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Der Weg zum ersten Golfkrieg
Das größte Problem des Iraks war der Zugang zum Meer. Der Schatt el Arab (wo Euphrat und Tigris zusammenfließen) wurde vom Iran und dem Irak beansprucht. Der Ölexport war an der Meerenge ständig bedroht. Deswegen versuchte man das Problem in den 70er und 80er durch den Bau von Pipelines über die Türkei und Saudi Arabien zu überwinden. Diese Staaten waren aber keine sicheren Partner. Die Türkei drang bei der Verfolgung der Kurden immer wieder auf irakisches Gebiet vor und es gab andauernde Streitigkeiten über große Staudamm Projekte. 1975 hatte der Iran unter Regie der USA sich mit dem Irak auf den Vertrag von Algier geeinigt. Als Gegenleistung stellten USA und der Iran ihre Unterstützung der kurdischen Aufstandsbewegung im Nordirak ein. Im Winter 1974/75 starben darum um 10.000 Kurden bei bewaffneten Auseinandersetzungen mit dem irakischen Militär. Nach der Machtübernahme Khomeinis im Iran verschlechterten sich die Beziehungen zwischen Iran und Irak. Irak forderte den Iran auf, die drei besetzten Inseln vor Bahrain entsprechend dem Vertrag von Algier zu räumen. An der Grenze zwischen den Staaten häuften sich Zwischenfälle. USA ermutigte Bagdad öffentlich den Iran anzugreifen um die Wasserstraße des Schatt – al – Arab zurück zu erobern. Am 17 September 1980 kündigte Saddam den Vertrag von Algier offiziell auf und forderte die gesamte Wasserstraße. Am 22 September wurde Teheran von Irak bombardiert, die Invasionsarmee besetzte die Stadt Khoramschar. Im Mai 1981 schaffte es die iranische Armee die Irakische Armee zurückzudrängen und das Hinterland des Frontabschnitts und ein Territorium im Zentralirak zu besetzten. Mitte 1984 setzte Irak Raketen gegen die Öltanker von Iran ein. Der Tankerkrieg beeinflusste auch die Öllieferungen von Kuwait und Saudi Arabien. Im selben Jahr ( 1984 ) verstärkte USA die Hilfe für Irak. USA erhöhte ihre Ölkäufe deutlich beim Irak und ermutigte Europa und Japan dasselbe zu tun. 1985 kam es zum " Städtekrieg", Angriffe auf Bagdad und Teheran forderten viele zivile Opfer. 1986 entsendet USA ein CIA Team zur militärischen Beratung nach Bagdad. USA ermöglichte es das billig Waffen aus den USA an Irak verkauft werden konnten. 1987 eskalierten die Kämpfe. Kuwait ersuchte USA um Schutz für seine Tankerflotte. So kam es das bald amerikanische Kriegsschiffe im arabischen Golf kreuzten. Am 17 Mai 1987 griff Irakische Luftwaffe das US Schiff USS Stark an. Die US Navy zerschoß daraufhin irakische Ölplattformen und irakische Schnellboote. Am 3. Juli 1987 schoß der amerikanische Kreuzer USS Vincennes eine iranische Verkehrsmaschine ab. 290 Zivilisten kamen bei diesen Angriff ums Leben. Am 17. Juli 1987 wurde zwischen Iran und Irak ein Waffenstillstand vereinbart. Die Kosten pro Kriegspartei beliefen sich auf 150 bis 200 Milliarden Dollar. Die zerstörte Infrastruktur kostet den Irak 450 Milliarden Dollar und den Iran 650 Milliarden Dollar. Der Iran hatte zu dem unzählige Menschen in den Krieg geworfen und war militärisch wie wirtschaftlich ausgeblutet. Der Irak hatte aber auch nicht die Kontrolle über den Schatt al- Arab gewonnen. Am Ende des Krieges war am wieder bei der Ausgangssituation angelangt. Der Einzige Gewinner des Krieges war die USA, sie hatte hohe Profit mit dem Verkauf von Rüstungsgütern gemacht und gleichzeitig den Iran und den Irak deutlich geschwächt.