Einige der Gründe

der Entstehung des 1. Golfkrieges war eine alte Grenzstreitigkeit am Schatt-al-arab, einem Fluss im Süden des Iraks. Auch ideologische Grundsätze zwischen den Regimen des Irak und des Iran, Saddam Hussein war besonders über die Propaganda des Fundamentalistisch- Islamischen Iran gegen den Sozialistisch-weltlichen Irak besorgt, und er fürchtete die schiitische Minderheit im Süden könnte zu einem Aufstand verleitet werden. Saddam Hussein glaubte das die Irakische Armee durch die Revolution gegen den Schah geschwächt worden sei, und griff am 22.9.1980 an. Am Anfang erzielten die Irakis erfolge, aber 1982 war ein Großteil der irakischen Truppen aus der Iran vertrieben. Zwischen 1982 und 1987 wogte der Kampf hin und her, wobei keine Seite größere Erfolge verbuchen konnte. Während des gesamten Krieges beschuldigten sich beide Seiten des Einsatzes von Giftgases. Fakt ist das beide Seiten von 29 Staaten mit Waffen und Ausrüstung beliefert wurden, und insgesamt 52 Staaten Waffen lieferten. Die selben Staaten die sagten wie grausam dieser Krieg doch sei, benutzten den Krieg, (wie auch den 2. Golfkrieg) trotz bestehender Embargos um ihre Rüstungsmaschinerie anzukurbeln und um neue Waffen zu Testen. Unter ihnen auch die NATO- Staaten und die UdSSR. Als sich der Krieg immer mehr in die Länge zog, bekam der Irak immer mehr Kredite von Arabischen Staaten, die offensichtlich ein schnelles Ende des Konfliktes wünschten. Dadurch konnte sich der Irak Luftangriffe leisten um die Erdölinfrastruktur des Iran Lahmzulegen und um Iranische Städte anzugreifen. Diesen Luftangriffen begegnete der Iran mit Vergeltungsschlägen. 1987 gerieten US- Schiffe die für Kuwaitische Öltanker Geleitschutz fuhren, in militärische Auseinandersetzungen mit der Iranischen Kriegsmarine, worauf der Konflikt in das Licht der Öffentlichkeit gerückt wurde. 1988 stimmten beide Seiten, nach einem 8 Jahre dauerndem Krieg der fast eine Million Opfer auf beiden Seiten forderte, einem Waffenstillstand zu. Am 20 August 1990 schlossen die beiden Staaten Frieden.