26. Februar 2003
Saddam H. drängt zu Gesprächen mit Bush
In einem Interview mit dem amerikanische Fernsehsender CBS hat Saddam Hussein nochmals bekräftigt, ein Krieg gegen sein Land sei unnötig.
Ein Gespräch mit Bush, nannte Saddam als Möglichkeit, einen Krieg zu vermeiden. Er wolle US-Präsident Bush und die Welt davon überzeugen, dass sein Land in Frieden leben möchte und alle Kriegsargumente der USA nichtig seien. Ebenfalls sagte er, habe Bush die Möglichkeit seinerseits die Welt davon zu überzeugen, dass ein Krieg gegen den Irak notwendig ist. Jetzt bleibt es noch abzuwarten, was die Bushadministration zu diesen Vorschlägen meint. Die Vergangenheit lehrte uns aber, dass Bush keineswegs den Weg einer Kriegsvermeidung sucht und seine Gründe, die er sicherlich hat, vor der Weltöffentlichkeit keinen Krieg befürworten lassen. Die Reaktionen Bushs und seiner Hörigen werde sich auf Kommentare wie "Zeitschinderei" und "übliche Mache" beschränken. Saddam könnte in Ketten gelegt im Pentagon auftauchen und die Bush-Regierung würde es trotzdem als Finte abtun.
Hussein bekräftigte abermals seine
ablehnende Haltung zur Forderung der USA und einiger arabischer Länder ins
Exil zu gehen. Vielmehr wolle er sich weiter bemühen, die UN-Resolution zu
erfüllen und den Kontrollorganen so gut es geht zur Hand gehen.
Krieg gegen den Irak, der nicht nur gegen internationales Völkerrecht
verstößt, scheint dennoch beschlossene Sache zu sein, egal wie sich Saddam
verhalten wird.
Da bleibt nur zu hoffen, dass sie ihre arrogante Haltung ablegen und begreifen, dass sie ein Teil dieser Welt und nicht die Welt an sich sind.
Pascal Mirot
liBündnis